Bloß keine Verlustängste

Die Ateliergemeinschaft 107 hat am 14. Oktober 2018 zur Eröffnung der Ausstellung „Bloß keine Verlustängste“ in die Bochumer Straße 140/142 geladen. Hier präsentierten sie Ergebnisse ihrer Arbeiten aus und in Ückendorf. Dazu wurden fotografische und filmische Arbeiten sowie literarische Beiträge lokaler Schriftstellerinnen gezeigt.

 

Folkwang goes Ückendorf

Acht Studierende und Alumni der Folkwang Universität der Künste in Essen haben zwischen Februar und Oktober 2018 ein leerstehendes Ladenlokal auf der Bochumer Straße in Gelsenkirchen-Ückendorf bezogen, um dort an fotografischen und filmischen Projekten zu arbeiten. Die angefertigten Arbeiten setzen sich mit der sozialen oder städtebaulichen Struktur der Stadt Gelsenkirchen und ihrer Umgebung auseinander. Alle Künstlerinnen und Künstler haben ortsspezifisch gearbeitet und sind dabei in Kontakt mit den in Gelsenkirchen lebenden Menschen getreten. Neben dieser Auseinandersetzung des Ateliers 107 mit der Region haben die Schriftstellerinnen Sarah Meyer-Dietrich und Lisa Roy Texte zum Stadtteil Ückendorf verfasst, die im Rahmen einer Lesung am Eröffnungsabend vorgetragen wurden.

 

Mit einem Blick nach vorne

In Zusammenarbeit mit der Stadterneuerungsgesellschaft Gelsenkirchen (SEG) wollte das Atelier
107 durch das Produzieren und Ausstellen von künstlerischen Arbeiten den Stadtteil Ückendorf als
geeigneten Standort für kreatives Schaffen etablieren. So sollen auch langfristig Räumlichkeiten auf
der Bochumer Straße als Orte des kreativen Austauschs zwischen der Ateliergemeinschaft und ihrer
Umgebung fungieren.

 

Eine erfolgreiche Ausstellung

Rund 100 Gäste fanden ihren Weg am Eröffnungsabend in die Bochumerstraße 140/142. Alle lauschten gespannt dem Künstlergespräch unter Leitung der Professorin Elisabeth Neudörfl, als auch der Lesung von Sarah Meyer-Dietrich. Diese hatte einen ihrer Textbeiträge vor dem Künstlergespräch und einen weitern ihrer Texte als Abschluss des Gesprächs vorgetragen. Mit-Organisator Ole-Christian Heyer sagte über den Abend:" Die Aufmerksamkeit des Publikums war sehr gut und so kamen auch noch Rückfragen zu den einzelnen Positionen, was sehr erfreulich war. Auch in den drei Folgetagen der Ausstellung kamen einige Gäste, sodass abschließend gesagt werden kann, dass die Ausstellung, so wie sie inhaltlich und formal (in einem Rohbau von der SEG unter "Baustopp" für vier Tage zur Verfügung gestellt) umgesetzt wurde, ein voller Erfolg war."

 

Hier einige Eindrücke der Eröffnungsveranstaltung, des Veranastaltungskatalogs und der Ausstellung selbst:

 

Mit freundlicher Unterstützung der SEG Stadterneuerungsgesellschaft Gelsenkirchen mbH & Co. KG

Kontakt

Ole-Kristian Heyer

oleheyer@gmail.com

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